Eine Geburt ist für Mutter und Baby eine der prägendsten Erfahrungen im Leben. Deshalb ist geboren werden und gebären viel mehr als ein biologisch-medizinischer Vorgang. Eine gute Vorbereitung gibt Sicherheit und Gelassenheit in das herausfordernde kraftvolle Wunder Geburt.

 


 

Das Wohlbefinden der schwangeren Mutter ist von grosser Bedeutung für das Baby, denn wenn sich die Mutter entspannt und wohl fühlt, wirkt sich das ganz unmittelbar auf das heranwachsende Baby aus. Mit Achtsamkeit und Wertschätzung begegne ich der Mutter und dem Baby im Bauch. Begleitende Elemente sind Gespräch und Körperarbeit in Form feiner manueller Impulse, welche die Selbstregulierung des Körpers anregen und unterstützen. Die Bindung der Mutter zum heranwachsenden Kind unterstützt nachhaltig das kindliche Erleben von Geborgenheit, Sicherheit und Vertrauen.

 

In der Schwangerschaft liegt eine besondere Kraft, die das innere Band zwischen Mutter und Kind stärken kann. Über ihren Körper, über ihre Gefühle und über ihre Intuition kann eine Mutter mit ihrem Baby bewusst Kontakt aufnehmen. Die werdende Mutter wird gestärkt, der inneren Weisheit ihres Körpers zu vertrauen. Dies bringt Gelassenheit und Vertrauen; in unserer heutigen, medizinisch oft sehr kontrollierten Schwangerschaftsvorsorge eine wichtige Ressource.

 

Anwendungsbereiche in der Schwangerschaft:

  • Körperliche und emotionale Unterstützung während der Schwangerschaft
  • Rückenschmerzen, Beinbeschwerden
  • Ängste, Stress
  • Müdigkeit, Schlafstörungen
  • Übelkeit, Verdauungsbeschwerden
  • Verarbeitung einer vorhergehenden Schwangerschaft
  • Optimierung der Beckenfunktion (Beweglichkeit des Kreuzbeins)
  • Bindung unterstützen - mit dem Baby Kontakt aufnehmen und vertiefen

 

Anwendungsbereiche nach der Geburt:

  • Babyblues, Erschöpfungszustände
  • Überforderung und Ängste
  • Psychische und physische Auswirkungen von schwierigen Geburtserlebnissen
  • Akute und chronische Beschwerden Weiterlesen...

 

 

Praktische Babybegleitung:

Auf Empfehlung einer Hebamme, der Mütterberatung oder dem eigenen Empfinden, finden junge Familien den Weg in die Praxis. Eltern von Babys und Kleinkindern suchen Unterstützung, weil ihre Kinder schwer zu beruhigen sind, viel weinen, nicht schlafen, nicht essen, etc.. In einer ruhigen und achtsamen Atmosphäre lasse ich das Kind und seine Eltern in der Praxis ankommen. Mein Ziel ist es Kind und Eltern zu unterstützen und zu stärken. Einfühlsame Berührungen können ein aus der Balance geratenes Gleichgewicht wieder herstellen. Babys werden auf ihrem Weg ins Leben gestärkt.

 

Die erste Sitzung:

Es ist mir wichtig, in einem Gespräch die Bedürfnisse der Eltern und des Kindes zu klären und aufgetretene Symptome im Zusammenhang von Schwangerschaft, Geburt und momentaner Situation anzuschauen. Gemeinsam finden wir zu einer lösungs- und ressourcenorientierten Sichtweise. Die Eltern werden in die Therapie mit einbezogen. Sie können während der Sitzung auch ihre eigenen Bedürfnissen, Emotionen und Empfindungen wahrnehmen und ihnen Raum geben. Indem Emotionen anerkannt und bewusst werden, können sich auch bei ihnen tiefliegende Spannungen abbauen und Gefühle integriert werden. Babys und Kleinkinder sind vollkommen von ihren Eltern abhängig. Aus diesem Grund sind Eltern die grösste Ressource für das Kind. Wenn die Eltern ruhig und sicher sind, überträgt sich dies direkt auf das Baby. Dies ist bereits ein erster und manchmal entscheidender Schritt auf dem Weg zu mehr Wohlbefinden.

 

Zuerst nehme ich mit einer liebevollen Haltung verbal mit dem Baby Kontakt auf. Bevor ich dann seinen Körper behutsam berühre, stelle ich Augenkontakt her. Es entsteht eine nonverbale Kommunikation zwischen dem Kind, den Eltern und mir. Ich achte darauf, dass das Kind seinen Eltern jederzeit in die Augen schauen kann. Dadurch, dass ich bewusst und subtil mit dem Kind in Beziehung trete, gelangt es in eine tiefgreifende Entspannung und findet auf körperlicher und seelischer Ebene Zugang zu seinen Selbstheilungskräften. Dadurch lösen sich Symptome nachhaltig auf. Manchmal ist es auch sinnvoll, die Eltern in die Berührung einzubeziehen.